Leider nein

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«Guten Tag Frau Hostettler, leider...» Ich musste das Mail, das mir Salome weiterleitete, gar nicht weiterlesen, um zu wissen, was das bedeutet: eine Absage für «unsere» Effingerstrasse. Wir hatten grosse Hoffnungen in unser Bewerbungsschreiben gesetzt und uns gute Chancen ausgerechnet.

Der Standort an der Effingerstrasse 23 wäre gut gewesen. Klar hätten wir auf das eine oder andere wünschenswerte Detail verzichten müssen. Aber die Vorstellung, dass nach der mittlerweile schon fast zweijährigen Planungsphase (Salome und ich sind ja schon etwas länger dran) endlich etwas konkret werden würde, lies mir Flügel wachsen. Und dann dieses Mail mit diesem fiesen Wort «leider».

Das ist jetzt eine Woche her und nach dem ersten Schock und der Enttäuschung stellt sich langsam wieder die Hoffnung ein, dass wir etwas anderes, eben so gutes finden werden. Ehrlicherweise muss man auch sagen, dass der Zeitplan an der Effingerstrasse ziemlich eng gewesen wäre und dass wir jetzt wieder etwas Zeit und Luft haben, um die wichtigen Vorarbeiten noch ganz fertig zu machen. Denn da steht schon noch so einiges an: ganz konkrete Dinge wie Investoren suchen, Baugesuche einreichen, Lieferanten anfragen, Mobiliar auslesen und und und. Zudem sind wir mitten in der Diskussion, wie wir den Coworking Space organsieren sollen, ob es eventuell eine gemeinsame Kasse gibt, ob der Space von allen Mitgliedern gemeinsam betrieben werden sollte und was neue, alternative Arbeitsformen sein könnten und wie diese Platz im Coworking Space finden sollen. Ich freu mich auf die Diskussionen und bin gespannt, wohin uns dieser Prozess noch führen wird.

Möchtest du dich an der Diskussion beteiligen? Dann verpasse die Coworking Woche nicht: 23.-27. Februar 2015. Alle Infos dazu findest du in diesem Blogeintrag.

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